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*INTERMODALZENTRUM SIGMUNDSKRON
Wettbewerb

Ort: Sigmundskron

Teilnahme: 2013

prämiert mit einer Anerkennung

Wesentliches Element dieses Verkehrskonzeptes für das neue Intermodalzentrum Sigmundskron ist die Konzentration des Umsteigebereichs von Bus auf Bahn auf der neuen Etschbrücke ohne privaten Durchgangsverkehr. Somit wird gewährleistet, dass nur lokaler Verkehr die Hauptstraße durch  Frangart benutzt und eine neue Metrobuslinie durch Frangart auch ohne eigene Vorzugsspuren in beide Richtungen schnell vorankommt und die geplante Taktfrequenz einhalten kann.

Dieser Kreuzungspunkt zwischen öffentlichen Verkehr auf zwei Ebenen ist im neuen multifunktionalen IMZ ausformuliert als Hybrid zwischen Brücke, Gebäudehülle und Platz.

Die Brückentypologie ist an die Fachwerkweise der alten Eisenbahnbrücke ins Überetsch angelehnt, im Bereich der Metrobusstation umhüllt mit einer transluzenten Gebäudehülle für besseren Witterungsschutz und ist gleichzeitig ein charakterisierender Landmark.

 

Das Intermodalzentrum als Brückenstation mit vertikaler Erschliessung ermöglicht  behindertengerechte fußläufige Anbindungen an Bus und Bahn, sowie hohe  Aufenthaltsqualität im Haltestellen- und Bahnhofsbereich durch geschützte Wartebereiche mit Infopoints, Ausblick auf Fluss und Schloss Sigmundskron und Versorgung auf Gleisebene (Coffee shop, Zeitungen, Bäckerei…) .

Eine verkehrsberuhigte Zone zwischen den beiden Gasthöfen am Rampenfuss der  neuen Etschbrücke  ist durch ein sanft abfallendes Gelände mit dem Bahnsteig verbunden. Dieser Aussenbereich hat mit seinen Sitztreppen und barrierefrei benutzbaren Rampen einen Raum mit hoher Aufenthaltsqualität.

In Zusammenarbeit mit Ing. Winfried Theil, Ing. Marco De Simone